Kalender und Termine
Im Scheduler von Finito behalten Sie den Überblick über Mitarbeitereinsätze, Ereignisse und laufende Projekte. Sie legen Termine mit Anfangs- und Endzeitpunkt an, sehen alle Ereignisse in einer Monatsansicht und verfolgen Projektzeiträume im Projektkalender. Mit Verfügbarkeits-Sperrzeiten schützen Sie definierte Perioden vor Überplanung.
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1. Termin / Ereignis anlegen
Ein Ereignis ist ein Kalendereintrag für eine Person – zum Beispiel ein Urlaub, eine Abwesenheit oder ein anderer Einsatz. Ereignisse werden im Tab Ereignis-Kalender des Schedulers angelegt und verwaltet.
Neues Ereignis erstellen
- Öffnen Sie den Bereich Scheduler in der Hauptnavigation.
- Wechseln Sie zum Tab Ereignis-Kalender.
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Füllen Sie das Formular aus:
- Ereignistyp: Wählen Sie einen vordefinierten Typ aus der Liste. Ist kein Typ ausgewählt, können Sie Titel, Beschreibung und Farbe manuell eingeben.
- Mitarbeiter: Weisen Sie das Ereignis einer Person zu (als Administrator können Sie jeden Mitarbeiter wählen; Mitarbeitende sehen nur ihren eigenen Eintrag).
- Art der Abwesenheit: Wählen Sie zwischen Ganztägig (Datumsbereich) und Halbtägig (Datum mit Uhrzeit von–bis).
- Zeitraum: Geben Sie Start- und Enddatum an. Bei ganztägigen Einträgen genügt ein Datumsbereich; bei halbtägigen wählen Sie zusätzlich Uhrzeit von und bis.
- Klicken Sie auf «Erstellen».
Ist für den gewählten Ereignistyp eine Genehmigungspflicht aktiviert, erscheint der Eintrag zunächst in der Liste der ausstehenden Ereignisse. Ein Administrator muss ihn freigeben, bevor er im Kalender sichtbar ist.
Ereignis bearbeiten oder löschen
- Klicken Sie im Kalender auf das gewünschte Ereignis.
- Über das Aktionsmenü (drei Punkte) stehen Bearbeiten und Löschen zur Verfügung.
- Beim Bearbeiten können Sie alle Felder anpassen. Klicken Sie anschliessend auf «Aktualisieren».
Ereignisse, die eine Sperrzeit (Limitation) verletzen, werden mit einem Hinweis markiert. Passen Sie Zeitraum oder Menge an, bevor Sie speichern.
2. Ereigniskalender
Der Ereigniskalender zeigt alle genehmigten Einträge in einer Monatsansicht. Administratoren sehen alle Mitarbeitenden auf einen Blick; ein Mitarbeitender sieht nur seine eigenen Ereignisse.
| Funktion | Beschreibung |
|---|---|
| Monatsnavigation | Mit dem Monatsauswahlfeld oben rechts blättern Sie vor und zurück. |
| Ausstehende Ereignisse | Einträge, die noch nicht genehmigt wurden, erscheinen oberhalb des Kalenders in einer separaten Liste. Administratoren können sie dort direkt freigeben oder ablehnen. |
| Ereignis bearbeiten | Ein Klick auf einen Kalendereintrag öffnet das Bearbeitungsformular direkt auf der Seite. |
| Drag & Drop | Als Administrator können Sie Ereignisse im Kalender verschieben oder in der Länge anpassen, indem Sie den Eintrag ziehen. |
Ereignistypen und deren Farben werden in den Organisationseinstellungen unter Ereignis-Kalender verwaltet. Dort kann jeder Typ auch mit einer Genehmigungspflicht versehen werden.
Ein Ereignistyp kann zusätzlich als HR-Abwesenheit markiert werden (Feld «Zählt als HR-Abwesenheit», z. B. Ferien oder Krankheit). Genehmigte Ereignisse dieses Typs fliessen dann automatisch in den HR-Saldo ein – Ferien zehren vom Ferienanspruch, andere Typen reduzieren die Sollzeit.
3. Projektkalender
Der Projektkalender visualisiert alle Projekte mit ihrem Zeitraum in einer Monatsübersicht. So erkennen Sie auf einen Blick, welche Projekte parallel laufen und ob Engpässe entstehen.
Projektkalender öffnen
- Öffnen Sie den Bereich Scheduler.
- Wechseln Sie zum Tab Projekte.
- Mit dem Monatsauswahlfeld navigieren Sie zum gewünschten Zeitraum. Projekte werden als farbige Balken über die entsprechenden Tage gelegt.
Filter und Ansicht
Über die Filterleiste können Sie die Anzeige einschränken, zum Beispiel nach Kunde, Projektname, Status oder zugewiesenem Mitarbeiter. Projekte ohne definierte Start- oder Enddaten werden in der Seitenleiste aufgelistet und können von dort direkt mit einem Datum versehen werden.
Projekt anlegen oder bearbeiten
- Klicken Sie auf «Projekt erstellen», um direkt aus dem Kalender heraus ein neues Projekt anzulegen.
- Ein Klick auf einen Projektbalken öffnet das Aktionsmenü: Sie können das Projekt bearbeiten, zur Detailansicht wechseln oder es löschen.
Weitere Informationen zur Projektverwaltung finden Sie im Artikel Projekte verwalten.
4. Verfügbarkeiten und Sperrzeiten
Sperrzeiten (Limitationen) legen fest, wie viele Einheiten eines bestimmten Ereignistyps ein Mitarbeiter innerhalb eines Zeitraums maximal eintragen kann – zum Beispiel maximal 25 Ferientage pro Jahr. Sobald diese Grenze erreicht ist, warnt Finito beim Anlegen eines neuen Ereignisses.
Sperrzeiten verwalten (Administrator)
- Öffnen Sie den Bereich Scheduler.
- Wechseln Sie zum Tab Sperrzeiten.
- Wählen Sie einen Ereignistyp aus der Auswahlliste.
- Es werden alle Mitarbeitenden mit ihrer jeweiligen Restkapazität angezeigt. Klicken Sie auf den gewünschten Eintrag, um die Limitation anzupassen.
Neue Sperrzeit hinzufügen (Einstellungen)
- Navigieren Sie zu Einstellungen → Ereignis-Kalender.
- Wählen Sie den betreffenden Ereignistyp.
- Klicken Sie auf «Sperrzeit hinzufügen».
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Füllen Sie das Formular aus:
- Mitarbeiter: Lassen Sie das Feld leer, um eine Standard-Sperrzeit für alle Mitarbeitenden zu definieren; oder wählen Sie eine spezifische Person.
- Maximum: Geben Sie die maximale Anzahl Einheiten ein (z. B. 25 Tage).
- Häufigkeit: Bestimmen Sie, ob die Grenze pro Woche, Monat oder Jahr gilt.
- Klicken Sie auf «Hinzufügen».
Sperrzeit aus Mitarbeiterperspektive
Mitarbeitende sehen im Tab Sperrzeiten ihre eigenen Kontingente pro Ereignistyp. Ein Fortschrittsbalken zeigt, wie viele Einheiten bereits verbraucht wurden. Beim Anlegen eines Ereignisses erscheint ein Hinweis, falls die Sperrzeit überschritten würde.
| Häufigkeit | Gültigkeitszeitraum | Beispiel |
|---|---|---|
| Wöchentlich | Laufende Woche (Mo–So) | Max. 2 Tage Homeoffice pro Woche |
| Monatlich | Laufender Kalendermonat | Max. 4 Tage Weiterbildung pro Monat |
| Jährlich | Laufendes Kalenderjahr | Max. 25 Tage Ferien pro Jahr |
Eine Sperrzeit verhindert das Speichern eines Ereignisses nicht automatisch – sie zeigt jedoch eine deutliche Warnung an. Administratoren können Einträge auch bei überschrittenem Limit anlegen.