Digitale Fotoberichte für Gipser — lückenloser Qualitätsnachweis pro Position
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Schweizer Gipser dokumentieren heute oft mit privatem Smartphone und WhatsApp — die Fotos verschwinden in der Galerie, sind später nicht auffindbar und juristisch wertlos. Mit Finito Pro fotografieren Mitarbeitende Untergrund, Zwischenschritte und Endergebnis direkt im Projekt mit automatischer GPS- und Zeitstempel-Markierung. Bei Versicherungsfällen, Reklamationen oder der Schlussabnahme nach SIA 118 liegt ein rechtssicherer Nachweis vor — in Sekunden abrufbar.
Das Problem: verstreute Fotos sind kein Beweis
Ein Putzauftrag dauert bei einem Gipser durchschnittlich drei bis sieben Tage. Während dieser Zeit entstehen Dutzende Fotos: Aufnahme der Wand vor Beginn, Untergrundprüfung, erste Putzschicht, Armierungsgewebe, Glattputz, Trocknungsverlauf. Diese Fotos landen auf dem privaten Handy des Vorarbeiters, werden per WhatsApp ins Büro geschickt — und sind drei Monate später nicht mehr auffindbar. Wenn der Bauherr später Risse reklamiert oder die Versicherung einen Wasserschaden untersucht, fehlt der Nachweis, dass die Arbeiten fachgerecht ausgeführt wurden. Die Folge sind Kulanz-Nacharbeiten oder Beweislast-Verluste mit fünfstelligen Folgekosten.
Die Lösung: strukturierte Fotoberichte pro Position
Mit der Finito-Mitarbeiter-App fotografiert der Gipser direkt im Projekt-Kontext: Jedes Foto wird automatisch dem Projekt, der Position (z. B. 'Wand Ost, 1. OG') und der Arbeitsphase (Untergrund, Putz, Armierung, Finish) zugeordnet. GPS-Position und Zeitstempel werden automatisch eingebettet — manipulationssicher.
Die Fotos landen sofort im Projektarchiv und sind über die Such-Funktion in Sekunden auffindbar — auch drei Jahre später. Bei einer Reklamation öffnen Sie das Projekt, filtern nach Position und Phase und exportieren einen Foto-Bericht als PDF, der den Zustand zum Ausführungszeitpunkt belegt.
Für die Schlussabnahme nach SIA 118 erstellt Finito Pro automatisch einen Schlussbericht mit Vorher-Nachher-Fotos pro Position. Der Bauherr unterschreibt direkt am Tablet, das signierte PDF wird gemeinsam mit den Fotos archiviert. Datenhaltung erfolgt auf Schweizer Servern, revDSG-konform.
Konkrete Vorteile für Ihren Betrieb
- Lückenlose Dokumentation pro Position und Phase — kein verlorenes Foto mehr
- Rechtssicherer Nachweis mit GPS und Zeitstempel bei Versicherungsfällen
- Drei Jahre später noch jeden Putzschritt nachvollziehen können
- Reklamationen entkräften statt aus Kulanz nacharbeiten
- Schlussberichte mit Fotos in Minuten statt Stunden
- Bessere Positionierung bei Verwaltungen, die Qualitätsnachweise verlangen
Schritt für Schritt: Fotoberichte einrichten
- 1
Projekt mit Positionen anlegen
Definieren Sie Positionen wie 'Wand Ost', 'Decke EG', 'Fassade Süd'. Jede Position ist ein eigenes Foto-Album im Projekt.
- 2
Phasen vordefinieren
Standardphasen: Untergrundprüfung → Grundierung → Erste Schicht → Armierung → Glattputz → Schlusskontrolle. Sie können Phasen anpassen.
- 3
Mitarbeiter-App installieren
Jeder Mitarbeitende installiert die Finito-App auf seinem Smartphone (iOS oder Android). Login mit individuellen Zugangsdaten.
- 4
Vor Ort fotografieren
Foto aufnehmen → Position wählen → Phase wählen → optional Notiz hinzufügen. Upload erfolgt automatisch im Hintergrund.
- 5
Bilder im Büro prüfen
Die Büroleitung sieht in Echtzeit alle neuen Fotos pro Projekt. Bei Bedarf können Phasen oder Positionen nachträglich umbenannt werden.
- 6
Schlussbericht generieren
Am Projektende klicken Sie 'Schlussbericht'. Finito Pro erstellt ein PDF mit Vorher-Nachher-Fotos pro Position für die Abnahme.
Praxisbeispiel
Ein Schweizer Gipserbetrieb mit 9 Mitarbeitenden aus dem Raum Luzern
Der Betrieb hatte 2024 einen Reklamationsfall mit Schadenersatzforderung von CHF 18'000 wegen behaupteter Putzrisse. Ohne strukturierte Foto-Dokumentation musste der Betrieb aus Kulanz nacharbeiten. Nach Umstellung auf Finito Pro mit täglichen Fotoberichten konnte 2026 ein ähnlicher Fall (Forderung CHF 14'000) anhand der archivierten Untergrundfotos abgewiesen werden — der Schaden war nachweislich nicht aus dem Putz entstanden.
Häufige Fragen
Wie viel Speicherplatz beansprucht die Foto-Dokumentation?
Pro Projekt mit 80-120 Fotos entstehen typischerweise 200-400 MB. Finito Pro speichert Fotos komprimiert in zwei Auflösungen — voll und vorschau. Speicherplatz ist im KMU-Paket unbegrenzt enthalten.
Was, wenn ein Mitarbeiter offline arbeitet?
Die Mitarbeiter-App speichert Fotos lokal und synchronisiert automatisch, sobald wieder Internet-Empfang besteht. Auch in Tiefgaragen oder abgelegenen Baustellen funktioniert die Erfassung.
Sind die Fotos vor Manipulation geschützt?
Ja. Jedes Foto erhält GPS, Zeitstempel und einen kryptografischen Hash. Manipulationen werden erkannt. Bei juristischen Auseinandersetzungen gilt das als Indiz für Authentizität.
Wie lange werden die Fotos aufbewahrt?
Standardmässig fünf Jahre — abgestimmt auf die Verjährungsfrist nach Art. 367 OR. Auf Wunsch können einzelne Projekte auch 25 Jahre archiviert werden (relevant für Baufirmen mit Werkvertrag-Garantien).
Kann ich die Fotos exportieren?
Ja. Pro Projekt können Sie alle Fotos als ZIP herunterladen — mit ursprünglichen Metadaten und einem PDF-Bericht. Im Falle einer Kündigung wird der Export 90 Tage bereitgehalten.
Quellen
- SMGV — Schweizerischer Maler- und Gipserunternehmer-Verband
- SIA 118 — Allgemeine Bedingungen für Bauarbeiten
- OR Art. 367 — Mängelrüge