Gerüstteile-Tracking — jedes Teil von Auslieferung bis Rücknahme erfasst
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Ein typischer Gerüstbauer verwaltet 5'000-20'000 Gerüstteile: Stiele, Riegel, Beläge, Diagonalen, Geländer, Anschlussteile. Klassisch werden Bestände auf Lagerlisten geführt — Inventur einmal jährlich. Verluste auf der Baustelle werden erst beim Rückbau bemerkt. Mit Finito Pro wird jedes Teil per Barcode oder RFID verfolgt: aktueller Standort, Verweildauer, Zustand. Verluste sinken drastisch.
Das Problem: Gerüstteil-Verluste werden zu spät bemerkt
Bei einem Rückbau-Termin fehlen 23 Beläge und 8 Geländer. Wann sind sie verschwunden? Beim Anliefern, während der Standzeit, oder beim Rückbau? Niemand weiss es. Pro Jahr verlieren Schweizer Gerüstbauer 2-5 Prozent ihres Bestands an Teilen — bei einem mittleren Betrieb sind das CHF 30'000-80'000 Material-Wert. Versicherungen decken nur bei nachgewiesenem Diebstahl, was ohne Doku nahezu unmöglich ist.
Die Lösung: Tracking pro Teil mit Standort und Verweildauer
Jedes Gerüstteil erhält einen Barcode oder RFID-Chip. Bei der Auslieferung wird pro Teil der Bestimmungsort (Baustelle) gescannt; beim Rückbau die Rückgabe. Verluste sind sofort sichtbar — pro Teil wissen Sie, wann es zuletzt gescannt wurde.
Pro Baustelle sehen Sie in Echtzeit die ausstehenden Teile. Bei Auffälligkeiten (z. B. ein Belag fehlt mitten in der Standzeit) wird der Polier benachrichtigt — Diebstahl wird zeitnah erkannt und kann an die Polizei gemeldet werden, mit höherem Versicherungs-Erstattungs-Risiko.
Beim Rückbau wird ein 'Rückbau-Bericht' generiert: ausgelieferte Teile, zurückgegebene Teile, fehlende Teile. Der Bauherr bestätigt mit Unterschrift — der Bericht ist rechtssicher gespeichert.
Konkrete Vorteile für Ihren Betrieb
- Verluste sinken um 60-80 Prozent — typisch CHF 20'000-50'000 gespart pro Jahr
- Diebstahl wird zeitnah erkannt — bessere Versicherungs-Erstattung
- Rückbau-Doku als Beweis bei Streitfall mit Bauherr
- Inventur jährlich in Stunden statt Tagen
- Vermeidung von Doppelbestellungen durch genaue Übersicht
- Datengrundlage für Verlagerung von Lagerstandorten
Schritt für Schritt
- 1
Gerüstteile mit Barcode oder RFID kodieren
Bei Erst-Erfassung jedes Teil mit Barcode-Etikett (CHF 0.20) oder RFID-Chip (CHF 1.50) versehen.
- 2
Lager-Standorte definieren
Pro Lager und Baustelle einen Standort: 'Hauptlager Industrie', 'Baustelle Bahnhofstrasse 5'.
- 3
Auslieferung scannen
Beim Beladen des Transporters wird jedes Teil per Scanner erfasst. Bestimmungsort: Baustelle.
- 4
Anlieferung am Bauort bestätigen
Vor Ort scannt der Polier die Teile ein zweites Mal — Bestätigung dass alles am Bauort angekommen ist.
- 5
Periodische Kontrolle
Pro Baustelle alle 4-6 Wochen Stichproben-Kontrolle. Auffälligkeiten werden sofort an die Geschäftsleitung gemeldet.
- 6
Rückbau scannen
Beim Rückbau jedes Teil scannen, das ins Hauptlager zurück fährt. Differenz ergibt fehlende Teile.
- 7
Rückbau-Bericht erstellen
Automatischer Bericht mit ausgelieferten, zurückgegebenen und fehlenden Teilen. Bauherr unterschreibt.
Praxisbeispiel
Ein Schweizer Gerüstbau-Betrieb mit 16 Mitarbeitenden aus dem Raum Bern
Der Betrieb hatte vor Finito Pro jährliche Material-Verluste von CHF 45'000 — meist diffuse 'Verluste' auf Baustellen ohne klare Ursache. Nach Einführung des Tracking-Systems sanken die Verluste auf CHF 8'500. Zudem konnten zwei Diebstahls-Fälle zeitnah identifiziert werden, mit Versicherungs-Erstattung von CHF 14'000.
Häufige Fragen
Wie hoch sind die Kosten für Barcode oder RFID?
Barcode-Etiketten kosten etwa CHF 0.20 pro Teil; RFID-Chips CHF 1.50. Bei 10'000 Teilen sind das CHF 2'000 (Barcode) oder CHF 15'000 (RFID). Amortisation in 1-3 Monaten.
Was ist bei beschädigten Etiketten?
Pro Teil wird die Identifikation auch durch Form, Grösse und Manufacturing-Nummer hinterlegt. Bei beschädigtem Etikett erfolgt manuelle Re-Identifikation.
Welche Scanner werden empfohlen?
Für Barcode: Standard-Smartphone mit Kamera reicht für gelegentliche Anwendung. Für hohe Volumina: dedizierter Barcode-Scanner (CHF 200-500). Für RFID: spezielles Lesegerät (CHF 800-2'000).
Kann ich auch Gerüst-Komponenten (z. B. ganze Reihen) tracken?
Ja. Pro Auftrag definieren Sie Gerüst-Konfigurationen (z. B. 'Standardgerüst 24 m²'). Die enthaltenen Teile werden automatisch reserviert.
Wie wird der Zustand der Teile dokumentiert?
Beim Rückbau bewertet der Mitarbeitende den Zustand (gut, leicht beschädigt, defekt). Defekte Teile werden zur Reparatur oder Entsorgung markiert.